Etappen für Alte Musik auf BURG FÜRSTENECK mit dem Ensemble Oni Wytars – Laudatio - Musica Celebrativa – Alte Musik zu Lob und Ehre - Workshops von Mittelalter bis Barock für Ensemble, Gesang, Trommel, Streicher, Bläser, Tasteninstrumente, Portativ-Orgel / Organetto, Blockflöte, Schalmei, Pommer, Krummhorn, Dudelsack und alle Instrumente.

Alte Musik, Frühe Musik, Historischer Tanz, Renaissace-Tänze
Akademie BURG FÜRSTENECK, Etappe für Alte Musik

BURG FÜRSTENECK

19. Etappe für Alte Musik
auf BURG FÜRSTENECK

In Zusammenarbeit mit dem Ensemble  "Oni Wytars"

22. bis 24. März 2019

Laudatio

Musica Celebrativa – Alte Musik zu Lob und Ehre

Musik wurde schon immer nicht nur zur Unterhaltung genutzt, sondern auch komponiert und eingesetzt zur Verehrung von Heiligen, zur Huldigung von Potentaten oder gar zum Lob der Jahreszeiten.

Die neue, nun schon 19. Etappe für Alte Musik des Ensembles Oni Wytars widmet sich ganz der „Musica Celebrativa“: Kompositionen zur Verehrung von Heiligen und Mäzenen in der Musik des 14. bis 16. Jh., Musik zu Ehren der Fugger und Lieder aus dem "Henry VIII Manuskript", galizische “Cantigas de Santa Maria” und Frühlingslieder aus Südeuropa sowie deren wichtige rhythmische Begleitung sind die Themen unseres Kurses in der Akademie BURG FÜRSTENECK 2019.

Der Spaß am gemeinsamen Musizieren wird dabei natürlich wie immer im Vordergrund stehen.

Lasst uns die Musik feiern!

Marco Ambrosini

 

BURG FÜRSTENECK
Am Schlossgarten 3
36132 Eiterfeld
Telefon: 06672 / 9202-0
Telefax: 06672 / 9202-30
E-mail: bildung@burg-fuersteneck.de
Internet: www.burg-fuersteneck.de

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Workshops Alte Musik zu Essen und Trinken, Trinklieder, Fresslieder, Tafelmusik

Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Kurse und Seminare
im Bereich "Alte Musik"

Hinweis:
BURG FÜRSTENECK veranstaltet eine zweijährige berufsbegleitende
Fortbildung zur Musik des Mittelalters .
Bei Interesse lassen Sie sich bitte - zunächst unverbindlich - in unsere Interessenten-Datei eintragen.
Weitere Informationen unter >> Fortbildungsreihen

Und das sind unsere Workshops:

"Cantigas de loor de Santa Maria" – Lobeslieder zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria
Mittelalter-Ensemble für Sänger und Instrumentalisten
Leitung: Marc Lewon

Kurs für Sänger und Instrumentalisten: Mittelalterliche Trinklieder von Behim über Neidhart bis Oswald von WolkensteinMitte des 13. Jahrhunderts ließ Alfonso X von Kastilien, genannt der Weise („el Sabio“), eine Sammlung von über 400 Liedern zum Lobe der Heiligen Jungfrau anfertigen. Diese „Cantigas de Santa Maria“ sind in mehreren, teils wunderbar illuminierten Handschriften überliefert. Sie zeugen davon, dass die Kunst der Trobadors am Hof von Aragon seit dem 12. Jahrhundert tief verankert war, denn die Cantigas stehen in der Tradition dieser „Ars Trobar“, auch wenn sie nicht in der Sprache der Trobadors, dem Okzitanischen, sondern in der Literatursprache der iberischen Halbinsel, dem Galizisch-Portugiesischen, verfasst wurden. Der „Prologo“, das erste Lied der Sammlung, bestätigt diese Nähe, denn dort heißt es wörtlich: „Porque trobar é cousa“ – „Weil das „Finden“ (i.e. „Komponieren von Liedern“) eine Kunst ist ...“. Die einstimmigen Melodien und der Stil der Liedtexte sind mit denen der Trobadors vergleichbar, von denen sich einige auch in Spanien aufhielten. Der Pilgerweg nach Santiago de Compostela wird sein Übriges für Einflüsse von außen beigetragen haben. Eine Besonderheit der Sammlung ist die Form der meisten Cantigas, die an das französische Virelai (Form: AbbaA) erinnert. Ferner sind viele der Melodien – was ebenfalls außergewöhnlich ist – mit Rhythmus oder angedeutetem Rhythmus niedergeschrieben. Und zu guter Letzt enthält eine der Handschriften über 1200 Miniaturen, in denen die Wundergeschichten der Lieder in Bildern nacherzählt werden. Jede zehnte Cantiga ist jedoch eine „Cantiga de loor“, also eine reine Lobeshymne ohne Wundergeschichte, die stattdessen mit zeitgenössischen Instrumenten illuminiert wurde, was wichtige Hinweise auf mögliche Besetzungen liefert. Darunter befinden sich z.B. frühe Lauten (noch nahe am arabischen „al’Ud“), Fideln, Harfen, Drehleiern, zahlreiche Perkussions- und Blasinstrumente.

Dank der sorgfältigen Aufbereitung aller Cantigas in Faksimiles, Editionen, Textausgaben und einer englischen Übersetzung aller Liedtexte, sowie Hilfestellungen zur Aussprache, steht uns hervorragendes Material für eine Interpretation zur Verfügung. Der Kurs richtet sich an Sänger/innen und Instrumentalisten/innen v.a. der „leiseren“ Gattungen (Fideln, Lauten, Harfen, Flöten, Drehleier, etc.). Die „nichtsingenden“ Teilnehmer sollten über ein Instrument verfügen, das auf a = 440 Hz gut eingestimmt ist und das sie intonations- wie rhythmussicher beherrschen. Notenkenntnisse sind erforderlich. Es werden Noten zu einem Teil des Repertoires vor Beginn des Kurses zur Verfügung gestellt, so dass eine Vorbereitung möglich ist.

Marc Lewon, Basel/Oxford/Wien, Lautenist und Musikwissenschaftler. Diplomstudium (Laute, Vielle und Gesang) an der Schola Cantorum Basiliensis. Publikationen über Frühe Musik. Konzerte, Ensembleleitung (Ensemble Leones), CD-Produktionen, Lehrtätigkeit. Leiter der Fortbildung zur Musik des Mittelalters auf BURG FÜRSTENECK. Z. Zt. Doktorand an der Universität Oxford unter Reinhard Strohm und beteiligt am Forschungsprojekt „Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich (ca. 1340–ca. 1520)“. Seit September 2017 „Professor für Lauteninstrumente des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ an der Schola Cantorum Basiliensis (Nachfolge Crawford Young).
www.lewon.de

Liebe in der Musik des Mittelalters >> anmelden


„Aboffe all thynge: Let the orgynes synge!” – Verehrung von Heiligen und Mäzenen in der Musik des 14. bis 16. Jahrhunderts
Portativorgel-/ Organetto-Kurs für Einsteiger, Umsteiger und Fortgeschrittene
Leitung: Catalina Vicens und Stefan Keppler

Lehrgang Organetto, Das Fassanenbankett, Portativ-Orgel-kurs mit burgundischer Musik um Musik um 1454 am Hofe Philipps des Guten

Wir spannen einen weiten Bogen: Von der Verwendung der Portativorgeln und Organetti in den privaten Kapellen der Kunstmäzene im Italien und Frankreich des 14. Jh., über die Hofmusiker des 15. Jh. in Burgund und Deutschland bis zu den Musikzimmern der Könige im England der Renaissance; Die kleine Version der „Königin der Instrumente“ wurde über die Jahrhunderte gerne eingesetzt um die Heiligen zu verehren, aber auch um den weltlichen Oberen sowie den jeweiligen Kunst-Geldgebern zu gefallen.

In diesem Kurs erkunden wir die Bedeutung der Musik zur Verehrung der Könige und Heiligen, aber auch der Geldgeber und Mäzene im Europa des 14. bis zum frühen 16. Jh.
Im Trecento wandelten sich weltliche Stücke zu frommen Liedern, und wir versuchen uns an Tänzen des 14. Jh. aus Frankreich, Burgundischen Chansons für aufgeklärte Mäzene der Frührenaissance, Liedern, die zu deutschen Heiligenverehrungen wurden, sowie Stücken aus der Feder des englischen Königs Heinrich VIII.
Der Spaß am gemeinsamen Musizieren soll dabei natürlich wie immer im Vordergrund stehen.

In Zusammenarbeit mit dem einen oder anderen Ensemblekurs dieser 19. Etappe, haben wir ergänzend die Gelegenheit zu erfahren, wie die Portativorgel andere begleiten oder Stimmen ersetzen und sich so selbst als wunderbar hingebungsvoll erweisen kann.

Leihinstrumente stehen in begrenzter Zahl nach Voranmeldung zur Verfügung (Leihgebühr 40,- Euro, bitte im Kurs direkt an die Referenten). Stimmtonhöhe a=440 Hz.

Catalina Vicens, Basel, geboren in Santiago de Chile; Cembalostudium in Philadelphia, Freiburg und Basel. Studium Mittelalterliche Tasteninstrumente und Masterdiplom an der Schola Cantorum Basiliensis. Studium für Zeitgenössische Musik in Basel. Auftritte als Solistin und mit verschiedenen Ensembles in den USA, Südamerika und Europa, CD- und Radio-Aufnahmen. Sie gibt Meisterkurse in zahlreichen Ländern. Zur Zeit ist sie Doktorandin an der Universität Leiden (NL) unter Frans de Ruiters.
www.catalinavicens.com

Stefan Keppler, Kötz, Selbständiger Musiker, Dozent und Orgelbauer mit Spezialisierung auf Rekonstruktion und Bau gotischer Pfeifenorgeln Klassische Flötenausbildung am Konservatorium in Augsburg; Fortbildungen auf Rohrblattinstrumenten und zur Musik des Mittelalters. 1999 Gründung des Mittelalterensembles „Wolkenstayn“. Gastmusiker u.a. bei „minimusik München“, „Schandmaul“.
www.wolkenstayn.de

Höfische Liebeslieder für Portativ-Orgel, Organetto >> anmelden


„Musik zu Ehren der Fugger” – Kultursponsoring im 16. Jahrhundert
Musik für Blockflötenensembles
Leitung: Meike Herzig

Kurs Alte Musik für Blockflöte: Tafelmusik der Renaissance von Schein, Fischer, Senfl, di Lasso, DelalandeMit Kultursponsoring schmückten sich erfolgreiche Unternehmer schon im 16. Jahrhundert! Die kulturelle Blüte im süddeutschen Raum zur Zeit der Renaissance war eng mit dem Mäzenatentum der reichen Kaufmannsfamilie Fugger verbunden. Die bekanntesten Komponisten arbeiteten und unterrichteten für sie, prachtvolle Handschriften wurden in ihrem Auftrag mit Widmung erstellt und berühmte Virtuosen standen in ihren Diensten. Sie verschafften nicht nur Stipendien bzw. Italienaufenthalte und Aufträge für die in Augsburg wirkenden Musiker, sondern förderten die größten Komponisten ihrer Zeit, darunter Orlando di Lasso und Giovanni Gabrieli. Unter den in Augsburg wirkenden Musikern ragt vor allem Hans Leo Hassler hervor, der bei Gabrielis Onkel Andrea in Venedig studieren durfte, Organist von Octavianus Secundus Fugger und zur um 1600 bestimmenden Musikpersönlichkeit Süddeutschlands wurde.

Zu Zeiten der Fugger war das mehrstimmige Blockflötenconsort eine besonders beliebte Gattung der Instrumentalmusik. Werke für diese Besetzung bestellte die Familie bei den bekannten Komponisten ihrer Zeit. Auch ein außergewöhnlich großes Blockflötenconsort im Augsburger Stadtmuseum spricht für den Stellenwert dieser Besetzung im Umfeld der Fugger!

Im Kurs werden wir uns mit Werken aus Sammlungen der Fugger, Widmungskompositionen und Musik von Komponisten aus ihrem Umfeld befassen von z.B. Hans Leo Hassler, Giovanni und Andrea Gabrieli und Gregor Aichinger.

Kursinhalt ist neben der Entdeckung dieser Musik und dem Ensemblespiel auch die Stilistik, sowie die Technik des Blockflötenspiels je nach Stand und Wunsch der Kursteilnehmer. Es ist dabei auch Platz für kurze individuelle Unterrichtseinheiten zu speziellen Fragen oder Problemen, Stücke dafür können gern mitgebracht werden.

Der Kurs richtet sich an Blockflötisten, die leichte bis mittelschwere Stücke bis zwei Vorzeichen, mit c- und f-Instrumenten, vom Blatt spielen können. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Instrumente der Blockflötenfamilie Sie spielen können und welche Sie mitbringen werden. Etwas Notenmaterial für den Kurs wird vorher per Mail verschickt.

Meike Herzig, Köln, studierte Alte und Neue Musik und Blockflöte in Köln und Amsterdam, arbeitet als Musikpädagogin und Konzertmusikerin, u.a. "Bois de Cologne", "Chant des Grillons", "sYn.de". Auch an der Oper in Bonn gastiert sie oft.
www.meikeherzig.de

Blockflötenkurs mit Musik um 1600 vom dänischen Hof >> anmelden


“The Kynges Ballade” – Musik aus dem Henry VIII Manuscript
Großes Renaissance-Orchester mit parallelen Workshops für Sänger und Instrumentalisten

Cancionero de Palacio, Workshops für großes Renaissance Orchester für Gesang und Instrumente Heinrich VIII war der erste englische König mit einer umfassenden humanistischen Renaissanceausbildung. Er war in seiner Jugend ein athletischer und charismatischer Mann, sprach mehrere Sprachen, zeigte großes Interesse an religiösen Themen, verfasste Gedichte und komponierte Musik. Heutzutage ist Heinrich VIII vor allem für seine insgesamt sechs Ehen bekannt, von denen zwei mit der Annullierung der Ehe (Katharina von Aragon, Anna von Kleve) und zwei mit der Hinrichtung der jeweiligen Ehefrau endeten (Anne Boleyn, Catherine Howard). Viel zitiert wird die Behauptung, das englische Volkslied Greensleeves habe Heinrich VIII für seine zweite Frau Anne Boleyn komponiert. Es stammt aber wahrscheinlich erst aus elisabethanischer Zeit. Dagegen stammt das Lied “Pastyme with good companye”, auch bekannt als “The Kynges Ballade”, sicher aus der Feder Heinrichs VIII.

Heinrich VIII spielte Harfe und Laute, sang, dichtete und komponierte. Er besaß ein beachtliches Instrumentarium, mit u.a. 74 (!) Blockflöten und sogar 16 Krummhörnern. Einige Musikhandschriften wurden ihm zu Ehren verfasst, oder von ihm in Auftrag gegeben. Die berühmteste, das “Henry VIII manuscript”, liegt in der British Library, London, wurde ca. 1510 – 1518 verfasst, und ist eine der buntesten und umfangreichsten Sammlungen britischer und europäischer Musik seiner Zeit. Sie enthält 20 Lieder und 13 Instrumentalstücke, die Heinrich VIII zugeschrieben werden, außerdem 76 Stücke anderer Komponisten, wie William Cornish, oder Robert Fayrfax. Außer Heinrichs berühmtes “Pastyme with good company” gibt es zarte Liebeslieder wie Cornishs “A robyn”, robuste Baumfällerlieder wie “I am a jolly Foster” und “Blow thy horn hunter”, kontinentale Meisterwerke wie 'Fortuna desperata', Tanzlieder wie “Helas Madame” und einige instrumentale Stücke.

Diese außergewöhnlichen Perlen der Renaissancemusik wollen wir nutzen, um die Musik mit einem großen Renaissance-Orchester erlebbar zu machen. Wir erschließen das musikalische Material in parallelen Kursen, dem Gesangskurs von Jule Bauer, den Ensemblekursen von Marco Ambrosini und Ian Harrison, sowie dem Trommelkurs von Katharina Dustmann, die während des Wochenendes getrennt und gemeinsam üben und sich spätestens bei der Abschlussperformance als gemeinsames Orchester präsentieren werden.

“The Kynges Ballade”Workshop I Gesang
Leitung: Jule Bauer

Aus dem spannenden Repertoire der Musik am Hofe Heinrichs VIII, werden wir im Kurs eine Auswahl von Liebesliedern, Fest- und Jagdliedern singen und uns mit ihrer Interpretation befassen. Wir beschäftigen uns mit den Texten, ihrer Aussprache und ihrem Ausdruck, der Phrasierung und der Interpretation der Stücke. Durch Stimmbildung, Atemtechnik und Körperbewusstsein beim Singen lernen wir unser Instrument – die Stimme – besser kennen und bringen es zum Klingen.

Jule Bauer, Aschaffenburg, Gesangsausbildung mit Schwerpunkt "Alte Musik". Studium der Nyckelharpa in Forlimpopoli (Italien) und Musikwissenschaft in Frankfurt. Musikerin für Alte Musik, Folk- und Weltmusik (u.a. Triskilian, Helut, Oni Wytars). Lehrtätigkeit für Gesang und Nyckelharpa.
www.sonnenklang.de

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“The Kynges Ballade”Workshop II + III Instrumente
Für Streicher, Bläser, Tasteninstrumente u. a.
Leitung: Marco Ambrosini und Ian Harrison

Kurs Alte Musik, Ensemble Cancionere di Palacio, Gruppe InstrumentalmusikDie Aufteilung in die beiden Instrumentalgruppen (z.B. nach Saiten- und Windinstrumenten) werden wir erst vor Ort vornehmen. Die Kursarbeit wird sich darauf konzentrieren, aufführungspraktische Fragen zu lösen und Arrangements für die gemeinsame Aufführung mit dem Gesangs- und dem Perkussionskurs vorzubereiten.
Voraussetzungen: Dieser Spielkurs wendet sich an intonations- und rhythmussichere Musiker/innen, die Spaß und Interesse an historischer Musik und alten Instrumenten haben. Die Teilnehmenden müssen in der Lage sein, ihre gut spielbaren und auf a= 440 Hz gestimmten Instrumente selbst einzurichten und über sichere Notenkenntnisse verfügen. Notenmaterial wird den Kursteilnehmer/innen rechtzeitig zugeschickt. Spieler/innen von Borduninstrumenten (Dudelsack, Drehleier usw.) sind herzlich willkommen. Weil aber nicht alle Stücke im Repertoire bordunfähig sind, sollen sie nach Möglichkeit auch ein Alternativinstrument mitbringen.

Ian Harrison, Freiburg, ist einer der führenden Zink-, Schalmei- und Dudelsackspieler Europas, und ein Spezialist für historische Improvisation. Er ist Dozent für Schalmei und Bläsermusik des Mittelalters und der Renaissance an der Schola Cantorum Basiliensis, Leiter des Ensembles Les haulz et les bas und gastiert regelmäßig mit Oni Wytars.
www.ian-harrison.de

Marco Ambrosini, Eifa/Hatzfeld, studierte Violine und Viola, Musiktheorie, Musikgeschichte und Komposition in Ancona und Pesaro. 1982 begründete er mit Peter Rabanser das Ensemble "Oni Wytars", 1991 mit Katharina Dustmann das "Katharco Consort". Solist und Komponist weltweit mit internationalen Ensembles für Alte und Neue Musik. Zahlreiche CD, Radio und Fernsehaufnahmen. Mitinhaber des Studios "Katharco."
www.ambrosini.de

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Trommelworkshop mit Katharina Dustmann
Rahmentrommel und Tamburello
Leitung: Katharina Dustmann

Trommelworkshop mit Katharina Dustmann, Rahmentrommel und Tamburello, Percussion Cancionere di PalacioDiesmal geht es um eine schöne rhythmische Begleitung verschiedener Musikstücke.
Dieser Kurs eignet sich für Anfänger/innen, etwas Fortgeschrittene und Teilnehmende die schon Kurse besucht haben und/oder bereits andere Stile trommeln, und sich hier speziell die Techniken für die Rahmentrommel und die des Tamburellos aneignen wollen. Wir lernen und vertiefen verschiedene Schlagtechniken, ggf. werden die Anfänger/innen und Fortgeschrittenen zeitweise in zwei Gruppen geteilt. Für die Anfänger werden die Grundschläge und für die etwas Fortgeschrittenen die Splithandtechnik und das Schnipsen auf der Rahmentrommel sowie der Wirbel auf dem Tamburello besonders im Focus stehen.

Um zu erleben, wie die gelernten Rhythmen dann in der Musik am besten klingen, werden die gemeinsamen Proben und das Zusammenspiel mit dem Gesangskurs von Jule Bauer und dem Instrumentalkurs von Ian Harrison und Marco Ambrosini zum besonderen Highlight.

Leihinstrumente stehen gegen eine Leihgebühr von 20 € während des ganzen Kurses zur Verfügung. Bitte bei Bedarf in der Anmeldung angeben. Ich werde auch einige sehr gute Trommeln mitbringen und zum Kauf anbieten. Die Leihgebühr wird beim Kauf eines Instrumentes natürlich angerechnet.

Katharina Dustmann, Lohmar, spezialisierte sich nach einer Ausbildung an historischen Holzblasinstrumenten auf orientalische und mittelmeerländische Perkussion, Studiotechnik und Aufnahmeleitung. Seit 1988 weltweite Konzerttätigkeit als Solistin oder in festen Ensembles u. a. bei "Ensemble Oni Wytars", "Syn.de", "Katharco Consort", CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Mitbegründerin von "Studio Katharco", Komponistin und Aufnahmeleiterin.
www.katharinadustmann.de

Arabische Perkussion, Trommeln, Rhythmen >> anmelden


„Ecco la Primavera“ - wir feiern den Frühling!
Ein Kurs für Sänger/innen und Instrumentalisten
Leitung: Peter Rabanser

Seminar Alte Musik aus Neapel, Essen und Trinken in italienischen Liebesliedern der RenaissanceLieder, die den Frühling besingen hat es wahrscheinlich schon immer gegeben, überliefert sind sie uns bereits seit dem frühen Mittelalter. Ob als heidnisch anmutender Sonnengesang oder mehrstimmig gesetztes Tanzlied, wann und wo immer man diese Lieder sang, tat man es, weil er endlich da war: der Frühling! Wir werden ihn mit einer Auswahl an italienischen, provenzalischen, französischen und englischen Frühlingsliedern aus Handschriften des Mittelalters und der Renaissance begrüßen und uns natürlich auch auf ihre Spuren in der traditionellen Musik machen.

Das Instrumentarium der Kursteilnehmer kann von Instrumenten der Alten Musik bis zu traditionellen heutigen Instrumenten reichen. Voraussetzung ist ein einigermaßen sicheres Spiel und relativ sichere Notenkenntnisse. Wir stimmen auf 440 Hz. Noten und Texte werden den Teilnehmern vor dem Kurs zugesandt.

Peter Rabanser, Innsbruck (A) / Forli (It), studierte Gitarre, spielt verschiedene Zupf- und Rohrblattinstrumente aus Orient und Okzident. Er ist Sänger und Instrumentalist beim "Ensemble Oni Wytars“. Mit dem multikulturellen "Yalla Babo Express Orchestra“ war er 2004 Träger des "RUTH" – Weltmusikpreises. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Musik Süd-Italiens und baut Rohrblattinstrumente aus der mediterranen Musiktradition.
www.oniwytars.de

Liebeslieder der Renaissance aus Neapel >> anmelden


Das Ensemble Oni Wytars auf YouTube: u. a. ONI WYTARS - A. Vivaldi: Sonata La Follia

Die 19. Etappe für Alte Musik auf BURG FÜRSTENECK beginnt am Freitag, den 22. März 2019, mit dem Abendessen um 18:30 Uhr
und endet am Sonntag, den 24. März 2019, gegen 13 Uhr nach dem Mittagessen.

Die Workshops gehen jeweils über den gesamten Zeitraum. Mit der Anmeldung müssen Sie sich daher bitte für einen Kurs entscheiden. Die Angabe eines alternativen Workshops – wenn denn einer für Sie in Frage kommt – ermöglicht es, Ihnen auch dann einen Platz zu reservieren, wenn Ihre erste Wahl belegt ist oder aus irgendeinem Grund ausfallen muss.

KURSGEBÜHR: 260 - 310 € (nach Selbsteinschätzung, inkl. Ü/VP)

Ermäßigungen:
Jugendtarif (bis 26 Jahre): 156 €
Sozialtarif (mit Nachweis staatlicher Unterstützung): 182 €
Details siehe Datei "Kursgebühr" oder auf Anfrage. Rückwirkend und für Einzelzimmerzuschläge kann keine Ermäßigung gewährt werden.

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Diese Informationen gibt es auch als Flyer "Alte Musik" als Download in einer PDF-Datei Etappe für Alte Musik drucken, zum selber Ausdrucken oder per Post bestellen.

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zur Homepage des Ensembles Oni Wytars mit weiteren Informationen zur Gruppe und zu den Dozenten

Bitte beachten Sie unsere weiteren Seminare und Kurse im Bereich "Alte Musik"

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Zu allen anderen Kursen auf BURG FÜRSTENECK

Bitte beachten Sie:

die Fortbildung zur Musik des Mittelalters – Frühe Musik der Hohen Stände,
(Interessent/innen sollten sich unbedingt für den nächsten Start dieser 2-jährigen Fortbildung vormerken lassen),

die Europäische Nyckelharpa / Schlüsselfidel-Fortbildung

und die Tanzleiterausbildung, die wir in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz Hessen anbieten.

Fürstenecker Etappe für Alte Musik und Frühe Musik mit dem Emsemble Oni Wytars